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So vegan isst Mitte

Alicia Kassebohm
Alicia Kassebohm Insider Tipp vom 30. Januar
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Die vegane Freundin oder der vegane Freund ist zu Besuch. Statt am Wochenende gemütlich und spontan durch die Straßen zu schlendern, muss auf einmal groß vorbereitet werden, da vegan sein einschränkt und man nicht mal eben eine kleine Pause für ein Stück Kuchen einlegen kann? Nicht in Berlin-Mitte.

Das neue Mekka der Superfoods und Vegan Lovers hat so einige Adressen, bei denen man schnell sogar vergisst, dass man vegan diniert.

Gleich morgens zeigen wir dem Gast eine charmante Adresse, wo wir unser Frühstück essen werden: das My Goodness in der Brunnenstraße. Bringt man genügend Zeit und Lust mit, kann man vorher nebenan im Becycle sogar noch bei einem morgendlichen Workout in die Pedale treten. Wir entscheiden uns jedoch für die gemütlichere Variante und wählen einen Smoothie und ein Haferflockenfrühstück namens „Spice up my Day“. Wie das My Goodness selbst auf seiner Website schreibt, gehe es schließlich auch nicht um das Kalorienzählen, sondern darum, seinem Körper die nötigen Vitamine und Nährstoffe zuzuführen. Deshalb sei es umso wichtiger, auf seinen Körper zu hören und zu beobachten, wie er auf verschiedene Nahrungsmittel reagiere. Nach dem leckeren Frühstücksbrei und süßem Smoothie sind wir zumindest glücklich und munter. Deshalb geht es gleich auf einen Spaziergang durch den Weinbergspark und einige Geschäfte rund um die Brunnen-, Tor- und Auguststraße.

Mittags stoppen wir im Klub Kitchen. Am besten geht das noch vor 13 Uhr, bevor sich das Szenelokal extrem füllt. Auch wenn man hier und da gehört hat, dass die Gerichte des Restaurants fast schon erschreckend gesund aussehen und schmecken, finden wir die kleine, aber feine „All Natural“-Auswahl klasse und können uns kaum entscheiden. Wir nehmen die beliebte Green Bowl mit Brokkoli, Spinat, Edamame, Minze, Limette, Spargel und Quinoa (ohne Parmesan) und die Klub Kitchen Lemonade. Wer bei schönem Wetter nicht auf den heißbegehrten Sitzen des Ladens Platz nehmen möchte, kann das Essen auch als Take-away in hübschen weißen Kartons mitnehmen und im kleinen Park um die Ecke verzehren.

Beim Flanieren durch die Mulackstraße lässt sich wunderbar noch eine kleine Pause im Mamecha einlegen. Da vegan sein auch viel mit dem Bewusstsein über unsere Nahrung und unsere Umwelt und was wir unserem Körper geben zu tun hat, wird die vegane Begleitung sicher auch von dieser Matcha-Oase angetan sein. Ob Matcha-Tee oder Matcha-Espresso mit einem kleinen Snack – das japanisch dekorierte Café bietet super Variationen für alle Liebhaber des grünen Teepulvers an.

Wenn der Energiekick nicht ausreicht, lässt sich im Daluma im Weinbergsweg schnell noch ein sogenannter Immun-Shot oder Power-Saft kaufen, der wie die hübschen Federn an der Wand schon andeuten, Flügel verleihen kann. Geradezu konventionell lässt sich natürlich auch nach einem Nussmix greifen.

Etwas nach 18 Uhr treffen wir schließlich im Restaurant Kopps ein, welches speziell die Regionalität und Frische seiner Gerichte achtet und für spätere Stunden auch eine Bar bietet. Wie es auf der eigenen Website heißt, machen sie „Gemüse mit außergewöhnlichen Kompositionen wieder sexy“, was wir bei der geeisten Gurke, der Kartoffelpastete im Blätterteig und dem Hibiskus-Pannacotta mit Waldbeeren- und Kirschsorbet nur bestätigen können. Wer selbst gerne solche Kreationen zubereiten würde, kann einen der angebotenen Workshops von Chefkoch Marcus Kümmel besuchen. Vielleicht beim nächsten Berlin-Besuch dann.

©Pictures – Alicia Kassebohm
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