STORIES

Der Haferkater: ein gesundes Frühstück to go

I Heart Berlin
I heart Berlin Insider Tipp vom 30. Januar
JETZT ANMELDEN
Jetzt App herunterladen
JETZT ANMELDEN
Masterpass
Die bekanntlich wichtigste Mahlzeit des Tages kommt bei mir ganz gern mal zu kurz. „Ein, zwei Literkannen Kaffee tun es auch“, denke ich mir oft in meiner morgendlichen Trägheit. Falsch gedacht! Morgens wie ein Kaiser, mittags wie ein König und abends wie ein Bettelmann, sagt schon ein altes Sprichwort. Und wenn man dann ein Arme-Leute-Essen morgens wie ein Kaiser isst, kann der Tag nur gut werden.

Porridge, oder wie in Deutschland als Haferbrei bekannt, ist so ein Arme-Leute-Essen. Porridge, in den USA Oatmeal genannt, kommt ursprünglich aus Schottland und überzeugt mit seinen gesunden Zutaten. Das Grundrezept: Hafer, Wasser, Salz. Klingt erst einmal nicht so attraktiv. Auch die Konsistenz und Farbe des traditionellen Porridge lassen manchmal zu wünschen übrig. Schmecken tut es aber. Manche kochen den Brei dann mit Milch anstelle von Wasser und natürlich gibt es unzählige Topping-Möglichkeiten. Nahezu alles passt zu dem magenschonenden und nährstoffreichen Frühstück – von Äpfeln, Rosinen, Schokostückchen bis hin zur salzigen Variante mit Schinken und Käse: Der Haferbrei-Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Und zu allem Überfluss ist Porridge auch noch gesund: Mit seinem sehr hohen Gehalt an Eisen, Magnesium, Eiweiß und Ballaststoffen ist die Hafergrütze ein echtes Schwergewicht in Sachen Power und bietet sich nicht nur deshalb als gesunder Start in den Tag an. Das ein oder andere Mal hat mir persönlich der Haferbrei schon auch mal über einen Kater vom Vorabend geholfen.

Vielleicht ging es den Gründern vom „Haferkater“, dem Gastro-Start-up, das sich der Zubereitung von gutem Porridge verschrieben hat, da genauso. Die haben im letzten Jahr mit dem „Haferkater“ die Gastro-Szene ein bisschen aufgemischt und Früchte mit dem Porridge vermischt. In Berlin war Porridge lange ein Gericht, bei dem man sein eigenes Hafersüppchen in den eigenen vier Wänden kocht. Seit letztem Jahr gibt es den nun draußen, am Boxhagener Platz, in vielen bunten Variationen. Den drei Betreibern und Haferbrei-Liebhabern Leandro Burguete, Anna Schubert und Levin Siert merkt man die Liebe zum Porridge an: Auf der Karte stehen hier Porridge mit Gojibeeren, Maulbeeren, vegan oder mit Ahornsirup. Mit frischen Früchten, Chiasamen und Mandelmilch – ganz klar, hier gibt es Haferbrei de luxe. Komplett ohne Zusatzstoffe und voll mit Vitaminen. Die Idee kam Gründer Leandro Burguete bei seinem Studium in London, wo Porridge ein fester Bestandteil des Frühstücks ist. Fix brachte er die Idee mit nach Berlin und gemeinsam mit seinen zwei Freunden gründete er den „Haferkater“, um die Porridge-Kultur in die deutsche Hauptstadt und an den Mann oder die Frau zu bringen.

Und zwar nicht einfach irgendwie: Täglich wird das Haferkorn in der Getreidequetsche geflockt, geröstet und danach langsam den ganzen Tag über gekocht. Wer dann morgens um acht Uhr in der Schlange in der Boxhagener Straße steht, bekommt seine Dosis Energie, Frische und Ballaststoffe sehr schnell, da die Zubereitung nach der Bestellung sehr schnell geht.

Wenn ich also das nächste Mal vor der Versuchung stehe, wieder nur Kaffee zu mir zu nehmen, werde ich mich aufmachen zum „Haferkater“ und mir dort meine Portion Porridge holen. Und auch einen guten Kaffee, den gibt es da nämlich auch.

Den „Haferkater“-Haferbrei gibt es in der Boxhagener Straße 76-78, 10245 Berlin.
Geöffnet haben die Porridge-Spezialisten immer montags bis freitags von 7.00 Uhr bis 16.00 Uhr und am Wochenende von 8.00 bis 17.00 Uhr.

©Pictures – Alicia Kassebohm
JETZT ANMELDEN
Jetzt App herunterladen
JETZT ANMELDEN
Masterpass