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Michelberger’s Fountain of Youth

Alicia Kassebohm
Alicia Kassebohm Insider Tipp vom 30. Januar
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Übertriebener Hype oder großes Hoch auf das Berliner In-Getränk?

Spätestens seitdem Topmodels wie Alessandra Ambrósio, Gisele Bündchen oder Miranda Kerr Coconut Water für ihre einwandfreie Haut verantwortlich gemacht hatten, galt der frische Drink als angesagt. Und was im gesunden, sonnigen L.A. hip ist, ist es mit leichter Verzögerung auch bei uns in der Hauptstadt. Fragt sich nur, ob es in den vielen gesunden, alternativen und extravaganten Cafés in Berlin noch ein weiteres Lifestyle-Getränk braucht. Versprechen OCÓO – The Beauty Drink, Evo Active Drink, Kombucha, Firefly oder Lemonaid uns nicht schon genug reinigende Kräfte, Konzentration und „Boost“ für unser Immunsystem? Kokoswasser soll besser als jeder Wellness-, Energy-, Power- und Schönheitsdrink sein. Und nicht nur irgendein Kokoswasser – in Berlin sollte es das Coconut Water by Michelberger sein. Das „Fountain of Youth“.

Die mit einem auffälligen roten Affen bemalten Kokoswasser-Dosen sind sicherlich den meisten in der Stadt schon einmal aufgefallen. Die Getränkebehälter sind zugegebenermaßen auch fast zu schön, um sie nach dem Trinken gleich wegzuschmeißen. Aber nicht nur beim Design wurde viel Wert auf Qualität und Wiedererkennung gelegt – noch viel wichtiger war den Herstellern des Jungbrunnen-Getränks der Inhalt der Dosen: 100 Prozent natürliches Kokoswasser, ohne Zusätze und Konservierungsstoffe. Für diesen Inhalt haben Tom Michelberger und Nadine May sich auf eine lange Reise durch Thailand, Brasilien, die Philippinen und die USA begeben. Nachdem sie endlich die perfekten Plantagenanbauer in der Nähe von Bangkok gefunden hatten, fing 2011 die Produktion der Fountain of Youth an. Erst einmal nur für Hotelgäste des Michelberger Hotels in Friedrichshain und für Freunde. Dass sie irgendwann mal an unzählige Bars, Läden und Fans in ganz Deutschland liefern würden, hätten die Macher des leckeren Drinks anfangs nicht gedacht.Wer denkt, dass die Weißblechdose rein optische Gründe hat, irrt jedoch gewaltig. Eine Verpackung musste es sein, die kein Licht durchdringen lässt, damit der Inhalt – das Kokosnusswasser – nicht verderben kann. Und auch auf Aluminium wollten die Hersteller verzichten und entschieden sich so für das Weißblech-Material, weil es besser als Glas oder PET recycelbar ist .

Trotzdem bleibt die Frage: Wirkt das Kokosnusswasser nun wirklich wie eine Art Jungbrunnen?

Fakt ist, dass die Flüssigkeit der unreifen, grünen Kokosnuss eine Vielzahl an Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und wichtigen Antioxidantien enthält. Dank der enthaltenen Mineralien ist Kokosnusswasser nicht nur ein fantastischer Energiespender, sondern eignet sich auch wunderbar als Getränk nach dem Sport, um dem Körper die ausgeschwitzten Mineralstoffe wieder zuzuführen. Der hohe Kaliumanteil unterstützt zusätzlich den Muskelaufbau. Die Antioxidantien sorgen für eine schnellere Regeneration unserer Zellen, was sich wiederum positiv auf unsere Haut und Haare auswirkt. Darüber hinaus kann das gesunde Getränk auch beim Heilungsprozess von Osteoporose, Durchfall, Verdauungsstörungen oder Infektionen des Harntraktes unterstützen. Das alles, obwohl das Wasser mit 15–20 Kalorien pro 100 ml recht kalorienarm ist. Ob man bei täglichem Genuss eines Fountain of Youth Kokoswassers nach einer Weile Miranda Kerr oder Heidi Klum immer ähnlicher sieht, bleibt nach wie vor fraglich. Auf jeden Fall tut man dem Körper mit dem erfrischenden Wasser etwas äußerst Gutes.

Nicht zuletzt kann sich auch die aufwendig produzierte und animierte Website zur Geschichte der Fountain of Youth sehen lassen. Man verliebt sich einfach sofort in die Affenzeichnungen und Erzählstruktur über den „Monkey“, der über Palmen bis zum Sonnengott in den Himmel klettert – alles für das Geheimnis der Kokosnuss. Wer sich noch mehr für diese Geschichte interessiert, sollte gleich mal online vorbeischauen ... oder zum Michelberger Hotel in die Warschauer Straße fahren.

©Pictures – Alicia Kassebohm
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