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L.A. Poké

Jan-Peter Wulf
Jan-Peter Wulf Nomyblog Insider Tipp vom 30. August

Das Wichtigste

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Poké – marinierter Fisch mit Gemüse und vielen weiteren Toppings – wird schon als das neue Sushi gehandelt. Doch eigentlich ist es ein ganz eigenes Gericht. Und in Berlin jetzt im L.A. Poké zu entdecken.

Die Poké hat ihren Ursprung im Südseeparadies Hawaii. Der Begriff bedeutet ins Deutsche übersetzt ganz einfach „in Stücke schneiden“ und das trifft es ziemlich gut – in die Schüssel kommen nämlich Stücke von mariniertem Fisch und dazu Gemüse, Früchte, Kräuter und Gewürze. Ein Fischsalat, sozusagen. Bei Poké Bowls wird das Ganze um eine Vielzahl von Toppings, Saucen und Marinaden ergänzt – Resultat ist ein frisches, gesundes und ziemlich schön aussehendes, man könnte auch sagen instagramtaugliches Schüsselgericht. Nachdem die hippen Happen Metropolen wie Los Angeles, New York oder London längst erobert haben, schwappt der Trend nun auch nach Berlin hinein. Konkret zum Beispiel in das L.A. Poké, das sich in der Alten Schönhauser Straße zwischen diversen In-Boutiquen und Flagship-Stores platziert hat. 

Signature Bowls und Baukastenprinzip
Zentrum der hellen, freundlich eingerichteten Location ist die lange Theke. In diese sind Schalen eingelassen, aus denen sich die Gäste ihre individuelle Poké nach Herzenslust im Baukastenprinzip zusammenstellen können. Dazu wählt man ein Protein (Thunfisch, Lachs, Chicken, Tofu oder Tempeh). Zudem eine Basis – Sushi-Reis, roten Reis, Quinoa und Vollkornhirse, Zucchini-Nudeln oder Blattsalat. Ferner ein „Mix-In“ von der Tomate über Edamame bis zu eingelegtem Rettich. Dazu „Toss-Ins“ wie Kimchi, Wakame-Seealgen-Salat oder scharfe Gurke, eine der sechs hausgemachten Marinaden und eines der fünf hausgemachten Dressings – getoppt von Sesamkörnern, Cashew, Wasabi-Erdnüssen, geröstetem Knoblauch, gerösteten Zwiebeln … kurz: Die Zutatenoptionen sind groß und die Kombinationsmöglichkeiten unendlich. 

Wem das zu kompliziert ist und wer sich erstmal an die große Poké-Welt herantasten beziehungsweise -schmecken möchte, ist mit den sieben „Signature Poké Bowls“ bestens beraten. Zum Beispiel mit der pikanten Bowl „Hollywood Spicy Tuna“, dem herzhaften „Koreatown Chicken“ oder dem tierproduktefreien „Echo Park Vegan“. Wer sich glutenfrei ernährt, wird hier mehr als fündig. In der kalten Jahreszeit bietet man hier auch warme Suppen an – inklusive Poké-Suppen. Das Getränkeangebot beinhaltet zum Beispiel kaltgepresste Säfte, Kokosnusswasser, Basilikum-Limonade, Berliner Craft Beer sowie ausgewählte deutsche Weiß- und Rotweine. So lässt sich mit einer frischen Bowl auch der Tag beschließen und die Nacht starten. 

©Pictures - Jens Boesenberg
©Pictures - Julia Stein

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