RESTAURANTS

Orania.Berlin

Jan-Peter Wulf
Jan-Peter Wulf Nomyblog Insider Tipp vom 21. Juni
JETZT ANMELDEN
Jetzt App herunterladen
JETZT ANMELDEN
Masterpass
Das historische Eckgebäude am Oranienplatz kennt jeder Kreuzberger. Lange stand es mehr oder weniger leer. Seit 2017 ist es ein Hotel – und vor allem ein neuer Ort für entspannten kulinarischen wie musikalischen Genuss in Berlin.

Dass es sich beim „Orania.Berlin“ um ein Hotel handelt, sieht der Gast erst auf den zweiten Blick beziehungsweise dann, wenn er sich ganz entlang der großen Bar zur rechten Seite begibt: Dort befindet sich, fast versteckt, die Rezeption. 41 – übrigens sehr schöne – Zimmer hat das Haus. Primär jedoch, darum auch die Rezeption am Rande, versteht sich das „Orania.Berlin“ als Restaurant und Bar. Mit angeschlossenem Hotel sozusagen. Darum wurde das Erdgeschoss des Gebäudes, in dem es schon zur Gründung des Hauses mit dem „Café Oranienpalast“ eine repräsentative Gastronomie gab, offen und hoteluntypisch gestaltet: eine lange, um die Ecke gehende Bar, eine gemütliche Lounge an den großen Fensterfronten, die in den eigentlichen Restaurantbereich mit freiem Blick in die Küche übergeht. Ob in den Couches und Sesseln, am Tresen oder an den Tischen – die Gäste können selbst entscheiden, wo sie sich zum Essen und Trinken niederlassen wollen, ganz nach Gusto und Stimmung. Hell und lichtdurchflutet tagsüber, wird das „Orania.Berlin“, wenn sich die Sonne senkt und dann hinter dem „O-Platz“ verschwindet, sehr schön moody. Kaminfeuer und Livemusik vom Bar-Piano über Akustik-Jazz und Gesang bis zu entspannter Elektronik tragen ihren Teil zu dem bei, was man in der Gastronomiewelt als hohe Aufenthaltsqualität bezeichnet. 

Vielseitige, aromatische Küche aus der Region und aus der Welt 

Und ebenso das, was Küchenchef und Geschäftsführer Philipp Vogel und sein Team auf die Teller zaubern. Hier kommen Regionales und Internationales zusammen: Römersalat mit gebeiztem Thunfisch à la Niçoise, Büffelcarpaccio mit Parmesan und wildem Spargel, Reh mit pfeffrigen Erdbeeren, Kalbsklopse mit Morcheln, Stubenküken vom Lavasteingrill, heller und dunkler Reis mit Vadouvan und Curcuma, rauchige Erbsen, die Scholle Finkenwerder Art – vielseitig, aromatisch, saisonal wechselnd und zudem preislich moderat. Wer möglichst viel von der „Orania.Berlin“-Küche probieren möchte, bestellt unter dem Motto „Reich mir mal“ ein Sharing-Menü (ab zwei Personen). Das gibt es einmal mit Fleisch, einmal mit Fisch und einmal vegetarisch. Wer in die Küche blickt, wird dort einen großen Metallbehälter sehen. Das ist ein eigens importierter gasbetriebener Entenofen – Peking-Ente im Vier-Gänge-Menü steht nämlich ebenfalls auf der Karte. Küchenchef Philipp Vogel hat längere Zeit in der Fine-Dining-Restauration in China gewirkt und bringt den Klassiker der chinesischen Küche in die deutsche Hauptstadt. Ausgesuchte Weine komplettieren das Programm.  


Im Orania Salon gibt es dienstags Klassik und donnerstags Jazz

Lunchen lässt es sich im „Orania.Berlin“ übrigens ebenfalls sehr gut, dafür bietet man eine separate Mittagskarte an sowie herzhafte Bar-Snacks – Letztere empfehlen sich auch begleitend zu den hauseigenen Cocktail-Kreationen. Und das ist noch nicht alles: Denn zweimal pro Woche finden im eindrucksvollen Salon des Hauses, der sich in der Dachetage befindet, Konzerte statt. Dienstags klassisch, donnerstags jazzig. Und stets von und mit Musikern, die in Berlin leben und arbeiten.

 ©Pictures – Orania.Berlin

JETZT ANMELDEN
Jetzt App herunterladen
JETZT ANMELDEN
Masterpass