RESTAURANTS

Duke

Vom Ku'damm zum schicken Ellington Hotel Berlin ist es nicht mal einen Katzensprung. Im Restaurant des Hauses, dem „Duke“, lässt es sich vorzüglich dinieren: casual am Mittag, fine am Abend. Und immer ganz entspannt.

„Cuisine légère“ und „Cuisine logique“ sind die Begriffe, die man hier verwendet, um die Casual- und Fine-Dining-Küche des Hauses zu beschreiben. Zum Lunch am Mittag, den viele Berufstätige aus umliegenden Büros und Geschäften, aber auch Shopper, Touristen und Flaneure gerne genießen, serviert man zum Beispiel einen Caesar Salad mit Poulardenbrust oder Garnelen, ein Wiener Schnitzel oder den Hausklassiker – die ganze, in Nussbutter gebratene Seezunge. Ein kleines Augenzwinkern in Richtung Food-Influencer ist der „Blogger Salat“ mit allem, was es braucht, um gut zu schmecken und sich gut ablichten zu lassen: Chia, Avocado, Quinoa, Kresse, Kürbis und Pilze. 

Aromenreise am Abend 
Am Abend steht die „Cuisine logique“-Karte im Mittelpunkt, sie wechselt alle vier bis sechs Wochen und lädt auf eine Reise in die Welt ausgeprägter Aromen und spannender Kombinationen ein: Da wird das Müritzlamm in israelischer Schakschuka-Variante mit wachsweichem Ei und scharfer Tomate, Feta und Aubergine serviert, in kleinen Rolls kommen bretonische Sardinen, scharfer Kimchi und fruchtige Mango daher und die Taube wird mit Dill-Joghurt, Linsen und Topik orientalisch interpretiert. Besonders genussvoll ist das Fünf-Gänge-Menü, das es wahlweise mit Weinbegleitung oder mit alkoholfreier Begleitung gibt. Bei Ersterem kommen erlesene Tropfen aus dem großen Weinbestand des Hauses – viele Flaschen hinter Glas zieren die große Rückwand des Restaurants – an den Tisch, vornehmlich Weine aus Deutschland, Österreich und Frankreich. Bei der alkoholfreien Variante sind es hauseigene Kreationen, abgestimmt auf die Aromen des jeweiligen Gangs, zum Beispiel ein Earl-Grey-Tee mit Gurke in der Coupette zum Austern-Velouté oder Pfirsichpüree-Apfelsaft-Grenadine zum abschließenden Käsegang – die Käse werden übrigens vom berühmten Maître Affineur Volker Waltmann aus Erlangen verfeinert. 

Hohes Niveau, tiefenentspannt 
Trotz hoher Qualitätsansprüche: Das Flair im „Duke“ ist auch am Abend entspannt und locker, das macht den besonderen Charme der Restaurants aus. Vom Tisch aus lässt es sich dem Team in der teils offenen Küche zuschauen, an die sich die Bar des Restaurants anschließt. Hier vor oder nach dem Dinner einen Drink zu nehmen, ist eine gute Idee – auf der Karte finden sich viele vom Jazz inspirierte Cocktails, wie ein „Minnie the Lady“ mit Gin und hausgemachtem Orangensorbet. Jazz steht musikalisch natürlich ebenfalls im Zentrum, der Name von Hotel und Restaurant leitet sich schließlich von einem der berühmtesten Vertreter des Genres ab, der hier tatsächlich auf der Bühne stand. Rechtzeitig einen Platz reservieren sollte man sich ganz besonders für den sonntäglichen Jazzbrunch mit Livemusik. 

Last but not least: Im „Duke“ finden regelmäßig Events statt, sie reichen vom Kriminal-Dinner über monatliche Gin-Tonic-Abende, Kochkurse für Kids und Craft-Beer-Pairings bis zum kultigen „Menü unplugged“, bei dem die Speisen ohne Strom auf dem Grill, im Smoker oder gar im Erdloch gegart werden.


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