RESTAURANTS

Kin Dee

Jan-Peter Wulf
Jan-Peter Wulf Nomyblog Insider Tipp vom 28. Februar
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Zutaten wie Kohlrabi, Gelbe Bete oder Rosenkohl sind ja eigentlich typisch für regionale Küche. Dass sich mit ihnen aber auch modern thailändisch kochen lässt, demonstriert das „Kin Dee“ in der Lützowstraße. Und wie.

Denn die Köchin und Küchenchefin des „Kin Dee“, Dalad Kambhu, arbeitet gerne kreativ und unkonventionell und serviert den Gästen des Hauses eine zeitgemäße, individuelle Alternative zum oft sehr gleichförmigen Programm, das gängige Thai-Restaurants der Stadt auffahren. Und sie sucht immer wieder nach regionalen Alternativen, um lange Transportwege der Lebensmittel zu vermeiden. 

Kohlrabi statt Papaya, Steckrüben statt Süßkartoffeln
Beispiel: Für den berühmten Papayasalat, einen Klassiker der Thaiküche, nimmt sie Kohlrabi aus der Region statt importierter grüner Papaya. Das Ergebnis schmeckt mindestens genauso knackig! Süßer Apfel statt Mango für den Salat, Steckrüben statt Süßkartoffeln und auch mal gerösteter Rosenkohl zum geschmorten Wildschwein – das „Kin Dee“ hält so manche regionale Überraschung bereit. Doch die DNA ist truly thai, denn Basis aller Speisen sind die hauseigenen Pasten. Mit südostasiatischen Ingredienzien wie Zitronengras oder Kaffirlimette, Ingwer, Galgant, Kurkuma oder rotem Chili stellt die Küche frische Pasten her, statt sie fix aus der Packung vom Großmarkt zu nehmen. Gemüse, Fleisch und Fisch erhalten so einen individuellen, aromatischen und pikanten Touch. Manchmal wird es sogar sehr pikant. Wer es gerne scharf mag, is(s)t hier richtig und wird trotzdem noch jede einzelne Beilage herausschmecken. 

Im „Kin Dee“ gibt es ein Menü zum Teilen 
Auch das ist in diesem Thai-Restaurant anders: Statt einer großen Karte gibt es ein festes Menü mit verschiedenen Optionen je Gang, sodass Vorspeisen, Hauptgänge und Desserts auch zum Teilen bestellt werden können. Das ist auch zu empfehlen, denn dann können der würzige Oktopus mit Kaprao-Sauce, der gebratene Kabeljau mit Limette, die scharfen Suppen und die wieder herunterkühlenden angegrillten Gurken mit gerösteten Erdnüssen, die Hähnchenkeule mit Massaman-Curry, das Lamm und was auch immer die ständig wechselnde Menükarte zu bieten hat, gemeinsam entdeckt werden. Übrigens sieht nicht nur das, was sich auf den Tellern und Schalen befindet, gut aus: Das Geschirr ist bunt und kunstvoll. „Kin Dee“ heißt „gut essen“. Der Name passt.

©Pictures – Kin Dee
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