RESTAURANTS

Jolesch

Jan-Peter Wulf
Jan-Peter Wulf Nomyblog Insider Tipp vom 29. Dezember
JETZT ANMELDEN
Jetzt App herunterladen
JETZT ANMELDEN
Masterpass
Lust auf ein gscheites Schnitzel? Eines der besten der Stadt gibt es im „Jolesch“ in Kreuzberg, und auch die anderen Speisen des österreichischen Restaurants können sich sehen – und schmecken – lassen.

Keine Frage: Das Schnitzel ist hier der Star, im „Jolesch“, dem Klassiker für österreichische Küche in Berlin. Der Name des Restaurants in Kreuzberg geht zurück auf das Buch „Tante Jolesch oder der Untergang des Abendlandes in Anekdoten“, das der Wiener Schriftsteller Friedrich Torberg 1975 veröffentlichte. Die darin beschriebene (fiktive) Tante war eine großherzige Gastgeberin, und man eifert ihr in der Muskauer Straße erfolgreich nach. Neben dem traditionellen Wiener Schnitzel in Perfektion – natürlich vom Kalb, dünn geklopft, fein paniert und crisp gebacken – offeriert die Küche auch eine glutenfrei panierte Variante und schlägt mit dem Schnitzel „Wiener Art“ vom Havelländer Apfelschwein eine Brücke herüber nach Preußen. Mit auf den Teller kommt, natürlich, der Erdäpfel-Vogerlsalat.

Austria-Highlights von Apfelstrudel bis Zwiebelrostbraten
Auch sehr zu empfehlen sind der Wiener Zwiebelrostbraten, das Wiener Saftgulasch und der Rindertafelspitz; zudem lohnt sich der Blick auf die Tageskarte, die je nach Saison weitere Austria-Highlights von der „Eitrigen“, wie die Wiener ihre Käsekrainer so geschmackvoll nennen, bis zum Hirschkalbschinken oder den Kärtner Käsnudeln aufführt. Zum Dessert oder für den nachmittäglichen Besuch zu Kaffee und Kuchen stehen bekannte Verführer wie Apfelstrudel, Marillenknödel und Kaiserschmarrn bereit. Die stolze Eigenkreation des Hauses, die „Jolesch-Torte“, eine Kürbiskern-Nusstorte mit Nougatcreme und Zotter-Kuvertüre wird gerne auch per Post bestellt. Und übrigens: Das „Jolesch“ ist auch Weinhandel, einer der größten Anbieter für österreichische Weine und außerhalb der Landesgrenzen.

Es gibt im „Jolesch“ auch ein „Schnitzel-Körberl“
Noch mal zurück zum Schnitzel: Eine Portion ist reichlich, wer sie nicht schafft, möge bitte ganz ungeniert nach dem „Schnitzel-Körberl“ fragen. Mit diesem praktischen Behältnis lässt sich das Übriggebliebene, das viel zu gut für die Tonne ist, für den späteren Verzehr heimtragen. Der nächste Schnitzel-Hunger kommt bestimmt!

©Pictures - Jolesch
JETZT ANMELDEN
Jetzt App herunterladen
JETZT ANMELDEN
Masterpass