RESTAURANTS

To Beef Or Not To Beef

Das „To Beef Or Not To Beef“ hat sich, der Name verrät's, auf hochwertiges Fleisch spezialisiert. Restaurants, die dies ebenfalls tun, gibt es in Berlin zuhauf. Doch dieses 2012 in Schöneberg eröffnete Haus sticht heraus.

Denn offeriert man den Gästen anderswo vornehmlich die als besonders erlesen geltenden Stücke des Rinds, die „prime cuts“, arbeitet man hier nach dem nachhaltigen „Nose to Tail“-Prinzip. Das bedeutet: Man ist darauf bedacht, das gesamte Tier und somit auch Fleischstücke zu verwenden, die dem Konsumenten weniger bekannt sind, deren Qualität aber mindestens so gut ist wie das omnipräsente Filet. Lieferant ist die in Italien längst zu großer Bekanntheit gelangte Metzgerei Cecchini in Panzano, die außerhalb des Landes nur wenige Restaurants beliefert – und eines davon ist das „To Beef Or Not To Beef“. 

Fleischliche Genüsse
Eine Hausspezialität ist das „Bistecca Panzane“, ein am Knochen gereiftes Steak aus dem inneren Oberschenkel des Chianina-Rinds. Es wird auf dem Lavasteingrill gebraten und dann im Ofen gegart und mit toskanischem Öl und Kräutersalz verfeinert – aufgefächert auf dem Holzbrett, kommen saisonal wechselnde Gemüsebeilagen und Cannellini-Bohnen aus der Toskana dazu. Serviert wird das Fleisch ab 250 Gramm pro Person. Am besten bestellt man sich die Hauptspeisen zum Teilen – was nicht nur den gemeinsamen Genuss steigert, sondern auch dafür sorgt, dass keine Reste übrigbleiben. 

Antipasti darf man im „To Beef Or Not To Beef“ nicht auslassen! 
Auch die Vorspeisen, die man – heißer Tipp! – nicht auslassen sollte, eignen sich hervorragend zum Vernaschen zu zweit oder in der Runde: Mit der Antipasti-Selektion „Accoglienza“ kommen unter anderem „Sushi del Chianti“ (kein Fisch, sondern mageres, gepresstes Rindfleisch mit zartem Schmelz), „Tonno del Chianti“ (auch kein Fisch, sondern in Weißwein gekochtes und in Olivenöl eingelegtes Schwein) nebst Knochenmark-Crostini an den Tisch. Auch der „Houseburger“ mit Rucola, confierten Tomaten, Scamorza und Pesto wird gerne bestellt, und wer „Not To Beef“, es also vegetarisch bevorzugt, greift zum Risotto mit saisonalen Zutaten, den fleischlosen Antipasti oder den frischen gefüllten Pastas, die man hier seit einiger Zeit auch anbietet. Zu trinken gibt es – naturalmente – italienischen Wein, die Karte bringt es auf stattliche 100 Positionen, ferner italienisches Craft Beer und auch einige Cocktails.   

Übrigens: Die Betreiber des „To Beef Or Not To Beef“ haben 2017 ein zweites Restaurant in Berlin eröffnet, das „To The Bone“. 

©Pictures - Rebecca Crawford
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