RESTAURANTS

Salhino

Wer noch nie georgisch gegessen hat, sollte unbedingt das „Salhino“ ausprobieren. Und wer die Küche dieses kleinen Landes am Schwarzen Meer schon kennt, der sollte es erst recht!

Georgien: ein von Deutschland gar nicht so weit entferntes und doch den meisten wohl nahezu unbekanntes Land. Den Namen der Hauptstadt – Tiflis – kennt man, Hertha-Fans ist der georgische Fußballer Lewan Kobiaschwili sicher noch ein Begriff, und dass Georgien am Schwarzen Meer liegt, erinnert man vielleicht noch aus dem Erdkunde-Unterricht. Weinkenner wissen zudem: Georgien gilt als Wiege des Weins. Schon vor 8.000 Jahren wurde er hier angebaut, über 500 Traubensorten kennt man heute in Georgien!  

Die „Wiege des Weins“
Wie gut der georgische Wein schmeckt, davon kann man sich im schönen Restaurant „Salhino“ in Charlottenburg überzeugen: Landestypische Rotweine wie der Saperavi oder der Mukuzani, trocken mit zugleich fruchtigem, vollmundigem Geschmack stehen hier auf der Getränkekarte, und als Digestif empfiehlt sich der Chacha, ein Tresterbrand aus Trauben, der dem Grappa ähnelt. Eigen ist der Geschmack des georgischen Mineralwassers „Borjomi“, das sehr mineralisch ist und von vielen Landsleuten als Heilwasser getrunken wird. Und dann ist da der Hauptdarsteller: das georgische Essen. Unbedingt bestellt werden sollte Chatschapuri. „Käsebrot in runder Form im Ofen aufgebacken“ mag zwar etwas unspektakulär klingen, doch nach dem ersten Bissen ist die Begeisterung groß. Versprochen! Ein wahrlich herzhaftes Vergnügen ist diese aus verschiedenen Käsesorten hergestellte Seele der georgischen Küche, die in jedem Ort des Landes ein bisschen anders schmeckt. Im „Salhino“ werden drei Varianten serviert: klassisch, mit extra Käse oder in Schiffchenform mit einem Ei in der Mitte. Auch der Gurken-Tomaten-Salat schmeckt ganz anders, als man ihn aus der heimischen Küche kennt. Den Unterschied machen die Kräuter und Gewürze, die in der Küche dieses klimatisch facettenreichen Landes ins Spiel kommen. Welche es sind, bleibt das Geheimnis des Familienbetriebs. 

Das „Salhino“ lädt zu einer Entdeckungsreise ein
Typisch georgische herzhafte Fleischspieße („Mtsvadi“) mit Hähnchen, Lamm, Schwein oder – als fischige Variante mit Stör – gibt es im „Salhino“ ebenso wie in der Pfanne gebratenes Maishähnchen oder – als Vorspeise – Grüne-Bohnen-Püree in Walnusspaste mit frischen Kräutern. Zu vielen Speisen gibt es fruchtige, säuerliche und pikante Saucen, sie runden die kleine kulinarische Entdeckungsreise ab, auf die das „Salhino“ seine Gäste einlädt.

©Pictures - Salhino
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