RESTAURANTS

The Grand

Zimmer gibt es in diesem Grand Hotel nicht. Dafür leicht „abgerockten“ Interieur-Charme, hervorragende deutsch-französische Küche und Partys. Willkommen im „The Grand“.

Zwischen den großen Plattenbauten der Gegend um den Alexanderplatz steht ein fast unscheinbares Haus mit taubengrauen Wänden, ein wenig versteckt hinter großen Bäumen, blickt man von der Karl-Liebknecht-Straße in seine Richtung. Das 1842 errichtete Gebäude war einst eine Schule, dann schlummerte es 20 Jahre lang einen Dornröschenschlaf, bis die Schönheit im Jahr 2013 wachgeküsst wurde: Mit viel Liebe fürs Detail und unter Bewahrung der historischen Substanz macht der Berliner Gastronom Jesko Klatt in einjähriger mühevoller Arbeit aus dem Kleinod das Restaurant „The Grand“.

Freies Mauerwerk trifft im „The Grand“ auf üppige Kronleuchter
Der Name ist nicht zu dick aufgetragen: Wer drinnen steht, glaubt wirklich, sich in einem Grand Hotel zu befinden. Genauer: Wie in einem Grand Hotel, das etwas Patina angesetzt hat. Teilweise liegt das Mauerwerk frei, sind die Wände unverputzt, die üppigen Kronleuchter und stilvoll eingedeckten Tische liefern dazu einen eleganten Kontrapunkt. Es wird mit dem Charme des Maroden gespielt. Das ist typisch Berlin und findet beim internationalen Publikum, das sich im „The Grand“ einfindet, sehr positiven Anklang. So etwas gibt es schließlich nicht überall auf der Welt und in dieser Form vielleicht nur genau hier, mitten in Berlin. Auch die Küche führt das Mondäne mit lokalen Eigenheiten zusammen: Kobe-Rind und Irish Hereford Prime Beef aus dem 800-Grad-Southbend-Grill treffen auf Königsberger Klopse und Rindergulasch. Zahlreiche vegetarische und vegane Gerichte finden sich ebenfalls auf der Karte.

Am liebsten würde man gleich ein Zimmer buchen
Die Bar des „The Grand“ lockt mit Cocktail-Klassikern, spannenden Eigenkreationen und der Möglichkeit, es sich mit einer Zigarre in den Chippendale-Sofas gemütlich zu machen. Und am Wochenende steigen auf Etage zwei des „The Grand“ regelmäßig schwungvolle Partys. Eigentlich fehlt im „The Grand“ nur eines: Die Möglichkeit einzuchecken. Tja. „The Grand“ ist eben ein Grand Hotel ohne Zimmer. Aber dafür eines mit ganz viel Flair.

©Pictures - The Grand Master Betriebs GmbH
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