FOOD SPOTS

100 Brote

Jan-Peter Wulf
Jan-Peter Wulf Nomyblog Insider Tipp vom 29. Januar
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Backshops mit industriell hergestellten Brotprodukten gibt es an fast jeder Ecke der Stadt. Eine schöne Gegenbewegung dazu: Orte handwerklicher Brotkultur entstehen. Einer von ihnen ist „100 Brote“ im Prenzlauer Berg.

Diesen Ort sollte man eigentlich mit geschlossenen Augen betreten, sozusagen der Nase nach. Schon beim Betreten des Ladengeschäfts in der Hufelandstraße, Ecke Greifswalder Straße, strömt dem Riechorgan ein appetitlicher Duft entgegen. Diesen Duft verbreitet das frische Sauerteigbrot aus handwerklicher Produktion. Gebacken wird es exklusiv für das „100 Brote“ in der Bäckerei von Christa Lutum in Charlottenburg, verwendet werden ausschließlich biologische Zutaten – und: Die Brote bleiben besonders lange im Ofen, sodass sie eine richtig schöne Kruste bekommen. Brotfans wissen: In und unter der Kruste steckt besonders viel Geschmack, ein würziger, säuerlicher, angenehm bitterer – das gilt auch für die knackig-crispen Krusten der „100 Brote“-Brote.

„Jungsbrot“ und „Hungry Shepherd“ sind die Hausklassiker

Zwei Sorten sind ständig im Angebot. Zum einen das „Jungsbrot“, ein Roggenmischbrot mit 80 Prozent Roggen und 20 Prozent Dinkel, ein kompaktes Brot mit dichter Krume, zum anderen das etwas hellere „Hungry Shepherd“ mit 60 Prozent Dinkel und 40 Prozent Roggen. Der Dinkel ist Vorvater unseres heutigen Weichweizens, schmeckt toll, ist sehr bekömmlich und eine gute Wahl für Menschen mit Weizengluten-Unverträglichkeit. Neben diesen beiden Broten (erhältlich in Größen je zu 500 Gramm, einem oder zwei Kilo) gibt es saisonale Brote. „Spaßbrote“, wie der Chef des Hauses Karsten Greve sie nennt – zum Beispiel ein Walnuss-Thymian-Brot, ein Rosmarin-Honig-Brot oder eins mit geschrotetem Pfeffer und grob geriebenem Parmesan. Die Website informiert, welchen Brot-Spaß man sich aktuell jeweils erlaubt.

Genuss vor Ort: leckere „Große Brote“ im „100 Brote“
Wer vor Ort Lust aufs Brotessen hat, kann zwischen verschiedenen „großen Broten“ wählen: „Hungry Shepherd“ zum Beispiel mit Camembert, Paprika und Schnittlauch, mit Schmalz, als „Stramme Maxi“ mit Kochschinken, Spiegelei, Frischkäse, Senf und Tomaten oder mit Frischkäse, Ei und Senfsauce – Letzteres kam auf dringenden Wunsch eines Kunden auf die Karte. Außerdem können die Gäste zwischen drei Frühstücken wählen oder stellen sich nach Lust und Laune selbst eines zusammen – es gibt Croissants mit hausgemachter Marmelade, Brot mit Bergkäse und Feigensenf, Zimtschnecken und auch die gute alte Nuss-Nougat-Krem fehlt nicht. Suppen und wechselnde Salate – natürlich serviert mit dem hauseigenen Brot – ergänzen das Programm. Der bessere Backshop: „100 Brote“.

©Pictures – 100 Brote
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