CAFÉS & BARS

Refinery Coffee

Jan-Peter Wulf
Jan-Peter Wulf Nomyblog Insider Tipp vom 13. April
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Nomen est omen: Im „Refinery Coffee“ dreht sich alles darum, das Beste aus den Bohnen herauszuholen und das Geschmackserlebnis für den Gast auf ein hohes Level zu heben. Das passiert in einer hippen, modernen Location – ein „place to be“ für Kaffee-Hipster und alle, die einfach gut genießen wollen.

Die Definition von „Refinery“ steht über dem Tresen: „artisanal process to extract the best of coffee's flavour • from farmer to roaster to barista to customer“. Es geht um Qualität und Know-how vom Anbau der Bohnen bis zum Aufbrühen im Café. Nur wenige Laufmeter vom Schiffbauerdamm, der Spree und der S-Bahn-Station Friedrichstraße entfernt, dort, wo sich viele touristische Gastronomien drängen, hat 2016 dieser Ort für Kaffeekultur auf Top-Level eröffnet. Die Kaffeebohnen, die für die Espresso- und Filterkaffee-Spezialitäten zum Einsatz kommen, stammen von kleinen Farmen in Afrika oder Südamerika.  

Kaffee von kleinen Farmen und aus handwerklichen Röstereien 
„Refinery“ arbeitet mit verschiedenen handwerklichen Röstereien aus Berlin und anderen Metropolen zusammen, die diese Bohnen importieren und veredeln. Darunter zählt Norwegens bekanntester Tim Wendelboe Kaffee, der einzig und allein nur im „Rafinery“ zu erhalten ist. Neben Kaffee-Klassikern wie Espresso, Cortado oder Flat White gibt es hier auch einen Cold Brew, der im langsamen und kalten Filtrationsverfahren entsteht – eine gute Alternative für heiße Tage! Noch ein Tipp: Donnerstags und freitags wird türkischer Mokka serviert, stilecht im „Cezve“-Kännchen aufgebrüht. Auch die Tees im „Refinery“ können sich sehen und schmecken lassen, und sollte sich ein Hüngerchen einstellen, lässt sich zwischen Süßem wie Bananenbrot, Zitronenkuchen und Muffins oder herzhaften Sandwiches und kleinen Salaten wählen. 

Das „Refinery“ ist im „Nordic Chic“ gestaltet 
Das Store-Design ist skandinavischer „Nordic Chic“. Die Wände sind zum Teil mit hellen Holzplatten verkleidet, von der Decke hängen und auf kleinen Regalen stehen Kakteen in Töpfen aus Kupfer – eine gute Balance zwischen Minimalismus und Gemütlichkeit. Ein wenig nerdigen Labor-Charakter hat das Café auch: Auf dem langen Tresen sind die Requisiten von der imposanten, in Handarbeit gefertigten Kaffeemaschine „The Spirit“ aus Amsterdam bis zu den Filter-Utensilien so gruppiert, dass man den freundlichen Baristas bei der Formvollendung der Heißgetränke gut zusehen kann. Fragen stellen ist ausdrücklich erlaubt, und hat es besonders gut geschmeckt – die Röstungen können auch für zu Hause gekauft werden. Ebenso einiges an Zubehör wie Handmühlen oder Filter aus Glas, Porzellan oder Kupfer. Aber einfach nur ganz entspannt eine Tasse Kaffee trinken, das geht im „Refinery“ natürlich auch. Sogar ziemlich gut.

©Pictures – Auste Skrupskyte
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