CAFÉS & BARS

Kame

In der Charlottenburger Leibnizstraße befindet sich eines der ungewöhnlichsten Bäckerei-Cafés der Stadt: Im „Kame“ dreht sich alles um japanische Back- und Esskultur. Eine Welt für sich.

Welch ein sympathischer Ort: Mit hellem hölzernen Mobiliar, schmuckvoller Kalligrafie an den Wänden und einem imposant langen schuppigen Fisch aus Stoff rechts über dem Verkaufstresen wartet das „Kame“, zu Deutsch Schildkröte, auf. Putzig! 2016 eröffnete diese erste japanische Bäckerei der Stadt und hat allerlei feine Leckereien süßer und herzhafter Natur zu bieten: hausgemachte, fluffig-weiche „Pans“ mit Thunfisch, marzipanähnliche weiße Bohnen aus Walnussbrot mit Schinken und Käse oder Vanillecreme, darüber hinaus Riegel, Kekse, Tiramisu und Käsekuchen mit Matcha. 

Große Auswahl von süß bis herzhaft im „Kame“
Eine weitere Spezialität von „Kame“ sind die Onigiri, in Algenblätter gewickelte Happen mit Reis und Rind, Lachs, japanischem Omelette oder Sojabohnen-Steak, zu denen Mayonnaise (japanisch oder mit Wasabi) gereicht wird. Daneben gibt es noch Frittiertes wie Beef- oder Gemüsecurry. Alle Produkte sind sowohl zum Genuss vor Ort als auch zum Mitnehmen erhältlich, die Kuchen können auch im Ganzen gekauft werden. 

Kleine Auszeit mit japanischem Touch
Wer sich für „to stay“ entscheidet – wenn die Zeit es erlaubt, ist es hier immer eine gute Wahl –, lässt sich entweder an den langen Holztischen oder, typisch japanisch, an einem Fußbodentisch (Schuhe aus!) nieder. Serviert werden die Speisen auf handbemaltem Deko-Porzellan, auch die Kaffeespezialitäten vom Espresso bis zum Matcha-Latte und diverse Sencha-Tees kommen in hübschen Kännchen und Tassen an den Tisch. Die sind allerdings nicht japanisch, sondern kommen aus Polen – und wem sie besonders gut gefallen, kann sie auch käuflich erwerben. Aus all diesen liebevollen Details entsteht ein schönes Gesamtbild und macht den Bäckerei-Besuch zur kleinen Auszeit mit japanischem Touch. Sehr zu empfehlen – übrigens auch zum täglichen Lunch und zu den circa monatlich stattfindenden Food-Events mit „Omakase“-Menü.

©Pictures – Magnus Aspelin
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